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Quarterbacking für positiven Wandel durch Sport

4 minute read | July 2020

When history is set, former NFL quarterback Colin Kaepernick’s decision to kneel during the Star-Spangled Banner back in 2016 to protest reported police brutality and oppression against people of color, it will be viewed as a key moment in the long fight for racial equality in the U.S. Almost four years later, as tensions around racial injustice couldn’t be higher,  the sports industry remains a key arena for activating awareness and positive change.

Wichtig ist, dass Kaepernicks Aktion ein Katalysator für wichtige Gespräche war, viele davon auch außerhalb des Profisports. Sein Protest bereitete den Boden für ein seismisches Umdenken und führte zu einem breiten Bewusstsein für systemischen Rassismus. Er führte auch zu einer wachsenden Unterstützung für die Black-Lives-Matter-Bewegung, und diese Unterstützung ist sowohl bei den Profisportlern als auch bei den Fans, die sie anfeuern, bemerkenswert stark.

Leveraging their visibility, many professional athletes have taken a leading role in amplifying Black Lives Matter protests and speaking out about racism and police brutality. Examples include Carmelo Anthony, Serena Williams, Leonard Fournette and Huston Street. But it’s not just the athletes who are passionate about the movement: Fans are too, most notably those who consider themselves NBA, MLS and NFL loyalists, according to findings from Nielsen’s recent “Promoting Racial Equality in Sports” study.

Darüber hinaus haben viele Sportler der Black-Lives-Matter-Bewegung und ähnlichen Initiativen für Rassengerechtigkeit finanzielle Unterstützung zugesagt. Der ehemalige NBA-Superstar Michael Jordan zum Beispiel hat Gruppen, die sich für Rassengleichheit und soziale Gerechtigkeit einsetzen, über einen Zeitraum von zehn Jahren 100 Millionen Dollar zugesagt. Während Basketballfans Michael Jordan als NBA-König ansehen, sind die Fans der MLS und NHL tatsächlich großzügiger, wenn es darum geht, die Black-Lives-Matter-Bewegung persönlich mit ihrer eigenen Zeit und ihrem Geld zu unterstützen. 

"Neue Einblicke in die Fangemeinde, z. B. welche Liga-Anhänger am großzügigsten für Anliegen wie Black Lives Matter spenden, bergen ein enormes Potenzial, um datengestützte und fundierte Entscheidungen zu treffen", sagte Lyndon Campbell, Senior Vice President, Head of Sports Leagues and Rights Holders bei Nielsen Sports. "Durch die Nutzung dieser Erkenntnisse haben Sporteigentümer und -teams sowie Marken, die durch Sponsoring, TV-Übertragungen und soziale Medien aktiv sind, neue Möglichkeiten, Wettbewerbsvorteile zu erzielen."

Sich selbst und seine persönliche Meinung in Gespräche einzubringen, die Gruppen von Menschen entzweien, kann ein riskantes Unterfangen sein, aber Sportfans aller Ligen glauben, dass Profisportler eine wichtige Verantwortung haben, sich zu äußern, um aufzuklären und das Bewusstsein für die Black Lives Matter-Bewegung und rassistische Ungerechtigkeit zu schärfen.

Sportler, die sich für Rassenungerechtigkeit einsetzen, stärken nicht nur ihre persönlichen Marken und das Ansehen der Ligen, in denen sie antreten, sondern können auch ein Publikum ansprechen, das sich mit ähnlich gesinnten Marken und Organisationen verbünden möchte. Für Marken wird es in einem überfüllten und fragmentierten Medienmarkt immer schwieriger, sich von der Masse abzuheben - vor allem, wenn sie die richtigen Kunden erreichen wollen. Wenn man weiß, welche Sportfans sich am meisten engagieren und am ehesten bereit sind, sich einzubringen, kann man die Zielgruppe gezielter ansprechen und von Anfang an ein sinnvolles Engagement fördern. Dies kann sich gleichzeitig auch positiv auf das Endergebnis auswirken.

For example, 64% of individuals surveyed in Nielsen’s Promoting Racial Equality in Sports study say they are open to trying new brands that combat social injustice or take the lead in fighting racism. That means there is opportunity to increase share for more than just established brands and organizations. And what’s more, the fans who are engaged on the topic of racial equality are 10 percentage points more likely to try new brands involved in the cause than the general population. And while we know that brand loyalty is fleeting in many categories, loyalty among consumers engaged on this topic are much more loyal to brands similarly engaged than the general public is (62% vs. 54%). 

"Die Probleme der Rassenungleichheit und der systemischen Ungerechtigkeit sind zwar schwierig und heikel, aber es ist wichtig, sie anzugehen", sagte Campbell. "Marken und Rechteinhaber, die sich bei der Einbindung von Sportfans authentisch an diesen kritischen Themen orientieren, können einen positiven sozialen Wandel vorantreiben und gleichzeitig ihre Geschäftsziele erreichen. Das ist die Definition einer Win-Win-Situation".

Kaepernick ist noch nicht in den Profifußball zurückgekehrt. Sein Protest im Jahr 2016 löste jedoch eine massive Welle der Unterstützung für den Kampf gegen rassistische Ungerechtigkeit aus. Und obwohl er nicht in die NFL zurückgekehrt ist, hat ihm seine Aktion massive Unterstützung von Marken wie Nike und seit kurzem auch von Disney eingebracht. Mit Disney wird Kaepernick mit Regisseuren und Produzenten, die Minderheiten angehören, zusammenarbeiten, um Geschichten zu entwickeln und zu erzählen, die sich mit den Themen Ethnie, soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung auseinandersetzen. Und in vielerlei Hinsicht wäre diese starke Partnerschaft ohne den Sport nicht möglich gewesen.

Download our “Promoting Racial Equality in Sports” study fact sheet for more data and insights.

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