Nachrichtenzentrum > Diversität

Worte sind wichtig: Nielsen streicht rassistische Tech-Begriffe

3 minute read | August 2021

Die Ingenieure von Nielsen haben sich einem branchenweiten Kampf angeschlossen, um rassistische Terminologie in der Technologie und im Ingenieurwesen zu beseitigen. Diese Bemühungen, die vor fast zwei Jahren begannen, wurden durch die Bewegung für soziale Gerechtigkeit im vergangenen Jahr vorangetrieben, die das Bewusstsein der Welt für systemischen Rassismus, kognitive Vorurteile und andere Auslöser geschärft hat. 

For some time, technology terms with racist implications, such as “whitelist” and “blacklist,” have been under scrutiny. “There’s no reason to have that kind of nomenclature,” said Kay Johansson, Gracenote Chief Technology Officer. “It’s wrong. This is terminology that doesn’t serve a purpose and it has negative historical implications. We needed to change this.”

Heute haben viele andere Unternehmen, darunter Goldman Sachs, Twitter, Microsofts Github, Linkedin, Apple und Google, ähnliche Anstrengungen angekündigt, um ausgrenzende Sprache zu entfernen. 

"Es war ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir diesen Wandel bereits vorangetrieben hatten. Wir waren nicht nur in unserer Branche führend, sondern auch in sozialer Hinsicht", sagt JaMile Jackson, Lead DevOps Engineer, einer der Ingenieure, die als Erste auf die Notwendigkeit von Veränderungen hingewiesen haben. 

Die Umstellung auf eine neue Terminologie bedeutete die Entwicklung einer alternativen Sprache. In einigen Fällen war die Übernahme einfach, weil die neuen Begriffe tatsächlich sinnvoller und intuitiver waren. Wenn beispielsweise von einer Liste von Begriffen die Rede ist, die nicht zugänglich sein sollen, wurde das Wort "Blacklist" durch "Blocklist" ersetzt, und "Whitelist" heißt jetzt "Erlaubnisliste". Bei der Hierarchie der Datenbanken wird die "Master-Datenbank" nun als "primäre Datenbank" bezeichnet und die anderen als "sekundäre Datenbanken".

“Some of the terms made better sense, and people saw that those words were a more accurate description,” added Jackson. “So the adoption became more natural and people didn’t feel forced into it.” The team is systematically implementing changes within code and in Wiki pages. 

This effort is a work in progress, and Johansson admitted that it will take time for everyone to catch on, especially when the words are tied to an employee’s actual role or work identity. “This requires a shift in mindset. But as the world is changing and we fight against racism, we’ve got to be more conscious about how these terms affect people,” said Johansson. “Anything new that we do or deploy from now on, we will not use that nomenclature. We are acting to change for the future.” 

This effort is part of Nielsen’s commitment to hold ourselves accountable for diversity, equity and inclusion, and to be a partner for change. Over the past year, Nielsen has created solutions that highlight diversity discrepancies across news und entertainment, with the goal of empowering media organizations and content creators to put their customers and communities first. 

"Wir wissen, dass es bei der Schaffung einer besseren Medienzukunft nicht nur darum geht, sicherzustellen, dass die Zuschauer gesehen und gehört werden, sondern auch darum, eine integrative Kultur mit vielfältigen Stimmen zu pflegen. Das ist ein Wandel, den wir in der Branche sehen wollen, und durch unsere Erkenntnisse und Lösungen befähigen wir andere, dasselbe zu tun", sagt Sandra Sims-Williams, Chief Diversity Officer.