In den letzten Monaten haben Apple und Firefox ihre Browserrichtlinien geändert, um das Tracking von Drittanbieter-Cookies auslaufen zu lassen, und Google kündigte an, innerhalb von zwei Jahren dasselbe zu tun. Diese Änderungen sollen zwar den Verbrauchern zugute kommen, schaffen aber ungewollt ein Umfeld, in dem Vermarkter weniger objektive Einblicke in die Zielgruppen haben, die ihre Werbung auf Apps, Plattformen und Websites sehen - vor allem, wenn die Anwendungsfälle von Publishern und Werbetreibenden nicht berücksichtigt werden. Ohne eine unabhängige Sichtweise könnte das Vertrauen des Marktes in die digitale Werbung erheblich geschwächt werden.
Bei Nielsen ist es Teil unserer DNA, Vertrauen durch Unterbrechung zu schaffen. Im Jahr 1950 führten wir als Reaktion auf den Start der ersten nationalen Fernsehsender die ersten TV-Quoten ein. Mit der Fragmentierung des Fernsehens leisteten wir Pionierarbeit bei der Korrektur von Verzerrungen in großen Datenquellen, damit diese in unsere panels aufgenommen werden konnten. Heute sind wir innovativ, um digitale und Streamingdienste zu messen und ein neues Messparadigma zu schaffen, damit der gemeinsame Markt intakt bleibt.
Was all diese Momente mit dem aktuellen gemeinsam haben, ist, dass Transparenz für die Erschließung von Wachstum unerlässlich ist. Die digitalen Medien unterstützen ein Ökosystem, das Menschen auf der ganzen Welt miteinander verbindet. Damit es weiter wachsen kann, muss der Markt darauf vertrauen können, dass die Messungen, von denen er abhängt, unvoreingenommen sind, die Privatsphäre der Verbraucher grundsätzlich respektieren und das nächste Jahrzehnt der Medieninnovation überstehen können.
Im Folgenden stellen wir drei Initiativen vor, mit denen wir sicherstellen wollen, dass die Nielsen-Messung auch weiterhin Transparenz in die digitale Werbung bringt:
- The new model for media measurement. Measuring the future of digital advertising requires techniques and technology that don’t depend on cookies or other forms of shared digital identity. We are working with major connected TV players to measure the audiences who see ads on their platforms. For example, Nielsen has been working closely with Google to ensure our measurement of YouTube is available to marketers through Google’s Ads Data Hub environment. These pivotal moves and others like them ensure that Nielsen will continue to provide an evolving market with transparency.
- Privacy-centric innovation. As our digital advertising measurement evolves, we are striving to put that privacy at the center of our design requirements and methodologies. We are focused on developing new algorithms, models and deduplication methodologies that take into account consumer choices about how data is collected and used at a ground level. This is now a table-stakes requirement for all products. With privacy at the core of product development, we will build solutions that provide greater insight into how ads drive reach and outcomes across platforms.
- A truth set for cross-platform media. As media fragments and barriers to direct measurement grow, the role of truth sets in media increases exponentially. Through investments in our media panels, Nielsen is expanding the devices and sources we cover to power cross-site and cross-platform reach, frequency and ROI analytics. This includes both sample and census-based measurement. We are focused on expanding our measurement coverage to reflect the diversity of what people around the world listen to, watch and read.
Einmal mehr steht unsere Branche vor der Wahl, durch Transparenz zu wachsen oder durch Marktfragmentierung zu schrumpfen. Wir bei Nielsen glauben, dass es absolut möglich ist, sowohl den Schutz der Privatsphäre der Verbraucher als auch die Fairness des Marktes zu gewährleisten - und wir setzen uns dafür ein, dass dies geschieht.
This article was originally published in Adweek.
