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Nielsen teilt auf der Reuters Newsmaker-Veranstaltung seine Gedanken über die Zukunft nach der Volkszählung 2020 mit

3 minute read | September 2019

Die US-Volkszählung ist für den Erfolg und die Genauigkeit der Messungen von Nielsen und anderen Unternehmen in ganz Amerika von entscheidender Bedeutung. Im Hinblick auf die mögliche Einführung einer Staatsbürgerschaftsfrage bei der bevorstehenden Volkszählung 2020 haben sich Gesetzgeber, Unternehmen und Aktivisten gleichermaßen dagegen ausgesprochen, was dazu führte, dass der Oberste Gerichtshof die Begründung für die Aufnahme der Frage zurückwies. 

Für Nielsen war es eine der obersten Prioritäten, sich zu diesem Thema zu äußern, da die Volkszählung eine von mehreren Datenquellen ist, die wir zur genauen Kalibrierung unserer panels und Prozesse nutzen. Nielsen ist der Ansicht, dass die Aufnahme einer Frage zur Staatsbürgerschaft zu Ungenauigkeiten in den zugrunde liegenden Daten führen könnte - Ungenauigkeiten, die erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen haben könnten, die sich bei ihren täglichen Entscheidungen auf diese Daten verlassen.

Christine Pierce, SVP Data Science bei Nielsen, stand in New York City bei einer Reuters Newsmaker-Veranstaltung auf der Bühne, um über die Bedeutung von Genauigkeit und Integrität für die bevorstehende Volkszählung 2020 zu sprechen. Gemeinsam mit der Kongressabgeordneten Carolyn B. Maloney (12. New Yorker Kongressbezirk), dem ehemaligen Beauftragten des Justizministeriums für Bürgerrechte, Justin Levitt, und dem ehemaligen Direktor der Volkszählung, Kenneth Prewitt, erläuterte Pierce im vollbesetzten Saal, warum sich Nielsen so vehement gegen die Hinzufügung einer Frage zur Staatsbürgerschaft ausgesprochen hat, wie Unternehmen des privaten Sektors wie Nielsen auf die Volkszählung als Grundlage für den Wahrheitsgehalt angewiesen sind und welches wissenschaftliche Risiko mit einer unzureichenden Volkszählung verbunden ist. 

In regard to Nielsen’s stance on a potential citizenship question on the upcoming Census, Pierce noted a core scientific principle of pre-testing the questions statistical veracity “The fact that it wasn’t tested and the fact that it’s a sensitive…and not a necessary question…[is] why we took a stand [against it]. It’s not the right question to be asking on the Census.“

Congresswoman Maloney lauded Nielsen for being one of the few companies to take a public position on this matter in a big way. “I do want to publicly thank Nielsen for speaking out on the Census,” said Congresswoman Maloney. “The business community which had always had a very active role in the Census..they were very big, big supporters of it because they use the data…was quiet. No one was speaking out… No one was speaking out and then Nielsen came out and spoke out…it really meant a lot.and I think had a very important impact.”

Pierce betonte ferner, wie wichtig eine genaue Volkszählung auch aus der Sicht von Nielsen ist, da Ungenauigkeiten in den Volkszählungsdaten die Art und Weise, wie Unternehmen die Daten nutzen, negativ beeinflussen und sich erheblich auf diejenigen auswirken könnten, die sich bei ihren täglichen Entscheidungen auf diese Daten verlassen.

“It’s such an integral part of our business…advertisers, large corporations, networks, publishers and radio stations are all coming to Nielsen to ask ‘How many eyeballs saw this ad, how many people heard this radio program’ and all of that is benchmarked to the Census,” she said. “Everyday we’re using some aspect of the Census—if it’s off, it’s off for a decade.” 

Pierce and Congresswoman Maloney shared similar sentiments regarding the potential fallout from an inaccurate Census as the result of a citizenship question being asked. “If your data is not correct, then your policy isn’t correct…your planning isn’t accurate,” Maloney stated. “If you’re not counted, you’re not represented.”