02_Elemente/Icons/PfeilLinks Zurück zu Einblicke

Einblicke >

Die Eingliederungslücke für Menschen mit Behinderungen schließen

5 minute read | July 2022

Die Notwendigkeit einer stärkeren Repräsentation in den Medien für alle Identitätsgruppen ist nicht neu, aber die Fortschritte für alle Gruppen sind bei weitem nicht überall gleich. Menschen mit Behinderungen sind nach wie vor kaum vertreten, und die Fortschritte im Laufe der Jahre erscheinen bestenfalls langsam.

When CODA won the Academy Award last year for Best Picture, for example, it introduced broad audiences to the power of authentic storytelling about children of deaf parents. But at the same time, it highlighted just how limited equitable representation is in films. That’s because Marlee Matlin, who is one of the stars in the film, also won the award for Best Actress for her role in the 1986 film, Children of a Lesser God—the last time the Oscars celebrated the disability community.

The 35-year gap, bookmarked by films involving the same actress and the same disability theme, highlights how equitable disability inclusion very much remains an off-in-the-distance aspiration. Authenticity is the other key consideration, and not all productions benefit from the involvement of Matlin, who is a longstanding champion of authentic portrayals in TV and film, opening the door for new talents such as Alaqua Cox und Lauren Ridloff.

Heutzutage sind Menschen mit Behinderungen 34 % häufiger als die Allgemeinbevölkerung der Meinung, dass ihre Identitätsgruppe in den Medien nicht ausreichend berücksichtigt wird, und mehr als die Hälfte sagt, dass die Darstellungen, die sie sehen, ihre individuelle Identitätsgruppe ungenau darstellen. Zum Vergleich: In den USA leben 26 % der Bevölkerung mit Behinderungen.

Die Einbeziehung in Inhalte nimmt zu, allerdings von einer niedrigen Basis aus.

Das Volumen der behindertengerechten Inhalte hat im Laufe der Zeit zugenommen, wenn auch von einem sehr niedrigen Niveau aus. Vor etwa einem Jahrhundert gab es nur eine einzige Videoproduktion, die eine Behinderung zum Thema hatte. Seitdem hat die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zugenommen und im Jahr 2019 mit 518 Produktionen ihren Höhepunkt erreicht. In diesem Jahr haben 6.895 Videotitel behindertenthematische Attribute, aber das sind nur 4,22 % der 163.230 Titel mit Deskriptor-Metadaten.

Unter den verfügbaren Videoinhalten sind Behinderungen am stärksten in Spielfilmen vertreten, die knapp 60 % der Videoinhalte mit Behinderungsthemen ausmachen. Von den Videoinhalten, die eine Videobeschreibung enthalten, haben nur 4 % eine Beschreibung, die auf eine Behinderung und behinderungsbezogene Merkmale hinweist. Wenn man Vorschauen und Sport ausschließt und die Filmkategorien zusammenfasst, entfallen knapp 81 % der behindertengerechten Inhalte auf Spielfilme und etwas mehr als 19 % auf Serien/Miniserien.

Increasing inclusion across media is important, but when it comes to media consumption, Americans spend the most time with live TV—almost twice the time they spend with connected TV. With just under 20% of series/miniseries content inclusive of disability themes, it’s not surprising that nearly 50% of people with disabilities feel their identity group is underrepresented on TV.

Wichtig ist, dass das bloße Vorhandensein einer Figur mit einer Behinderung nicht ausreicht. Menschen, die mit Behinderungen leben, wollen die authentische Realität des täglichen Lebens in den Inhalten dargestellt sehen. Unsere jüngste Studie über die Einstellung zur Darstellung von Menschen mit Behinderungen im Fernsehen hat ergeben, dass Menschen mit Behinderungen 52 % häufiger als die Allgemeinbevölkerung der Meinung sind, dass die Darstellung ihrer Identitätsgruppe unzutreffend ist.

Ein Beispiel für die Bedeutung von Inklusion und authentischer Darstellung ist die Meinung der Behindertengemeinschaft zu Anzeigen, die im Rahmen eines inklusiven Programms geschaltet werden, und zu Anzeigen, in denen Menschen mit Behinderungen zu sehen sind: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Gemeinschaft mit der Marke auseinandersetzt, ist um 17 % höher, wenn die Anzeige im Rahmen inklusiver Inhalte geschaltet wird und Menschen aus der Behindertengemeinschaft zu sehen sind.

Und während Menschen mit Behinderungen glauben, dass Streaming die meisten integrativen Optionen bietet, sehen 24 % keinen Unterschied in der Darstellung von Behinderungen auf den verschiedenen Plattformen. Es gibt auch kein einzelnes Genre, in dem Behinderte am besten vertreten sind.

Angesichts der spärlichen Videoinhalte, die den Wünschen der Gemeinschaft entsprechen, ist es nicht verwunderlich, dass Menschen mit Behinderungen zunehmend auf soziale Medien - und ihre Influencer - zurückgreifen, um stärkere Verbindungen zu ihren Gemeinschaften zu finden, Beziehungen aufzubauen, Bewusstsein zu schaffen und ihr wahres Leben zu leben. Und die Engagement-Raten sind ein Beweis dafür, dass Influencer eine große Lücke füllen.

For example, our recent influencer marketing report found that only 6.15% of influencers on Instagram have an engagement rate of 20% or more. Alyssa Cleland, however, has amassed 140,000 Instagram followers and her posts generate an impressive 67% engagement rate. Terra Jolé tops the follower list, with 918,000. 

The other important aspect related to influencer marketing is that Nielsen’s Q1 2022 Brand Impact norms data found that an average of 80% of people who saw an influencer ad was able to recall seeing brands featured in ads. The data also highlights that the ads drive a 9-point increase in both brand affinity and purchase intent.

Much in the world changed between the releases of Children of a Lesser God und CODA, but the data pertaining to inclusion and representation across identity groups suggests that true progress in mainstream media remains elusive.

That lack of progress has an impact on media consumption, as our 2021 Attitudes on Representation on TV  found that 48% of respondents would be more likely to watch content featuring their respective identity groups. Not only is the audience looking for more representative content; the audience is looking for the industry to re-frame how disability is depicted in that content. With that in mind, movies like CODA need to be more in focus than just once every 35 years if media is to become more inclusive of the disability community.

Anmerkungen

  1. Nielsen-Studie über die Einstellung zur Repräsentation im Fernsehen, April 2022
  2. Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention
  3. Gracenote Video Deskriptoren
  4. Gracenote-Videodaten
  5. Nielsen EinflussScope

Fortsetzung der Suche nach ähnlichen Erkenntnissen

Unsere Produkte können Ihnen und Ihrem Unternehmen helfen

  • Marke Lift

    Measure the true impact of your campaigns with Nielsen Brand Lift – trusted brand lift insights across…