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Das Ende der Cookies von Drittanbietern ist eine Chance - und kein Fallstrick - für Vermarkter

4 Minuten lesen | Katie Koval, SVP, Attribution Products bei Nielsen | September 2021

Die Marketing-Branche ist nach wie vor in heller Aufregung über das Ende der Cookies von Drittanbietern, und viele sehen das bevorstehende Aussterben der Cookies mit Schrecken.

Cookies sammeln zwar Daten, die es den Vermarktern ermöglichen, das Kundenerlebnis besser zu gestalten, aber ihre begrenzte Lebensdauer untergräbt die Fähigkeit der Vermarkter, ihre Personalisierungsbemühungen im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln. Deshalb bietet sich jetzt eine außergewöhnliche Gelegenheit für Marketingfachleute, ihre Strategien zur Einbindung des Publikums zu überdenken. Ohne die Krücke der Cookies können Marketingfachleute neue Tools und Techniken nutzen, um die Verbraucher noch detaillierter kennenzulernen und ihnen daher gezieltere und relevantere Kommunikation zu liefern.

Cookies von Drittanbietern sollen zwar erst Ende 2023 aus Google Chrome entfernt werden, aber dieser Termin ist nicht so weit entfernt, wie manche Marketer vielleicht denken - das bedeutet, dass jetzt die Zeit ist, sich vorzubereiten, wenn sie in der Lage sein wollen, ihre Konkurrenten zu übertreffen, wenn die Gelegenheit endlich da ist. Das sollten Marketingfachleute wissen:

Personalisierung muss eine Marketingpriorität sein

Consumers want to feel understood by the brands they engage with, instead of just part of the masses. Ninety percent of U.S. consumers find marketing personalization appealing—and yet Nielsen’s 2021 Annual Marketing Report reveals that only 13% of medium-sized companies (marketing budgets less than $10M) and 2% of large companies (marketing budgets of $10M+) named personalization as their top strategy within their marketing mix. Especially in a soon-to-be-cookieless world, marketers need to adopt new practices for securing the level of personal detail that fuels authentic, tailored consumer experiences in a privacy compliant way.

Das Aussterben der Kekse bietet den Vermarktern die Gelegenheit, die Art und Weise, wie sie mit den Verbrauchern in Kontakt treten, zu überdenken, indem sie das Marketing als eine fortlaufende wechselseitige Konversation zwischen einer Marke und dem Einzelnen betrachten. Da sich die Vorlieben und Prioritäten der Verbraucher ständig ändern, ist es eine Herausforderung, diese sich ändernden Wünsche in Kampagnen umzusetzen, die sowohl zeitgemäß als auch zielgerichtet sind. Um dieses Hindernis zu überwinden, müssen Vermarkter ihre Nutzerbasis verstehen - und dazu benötigen sie zuverlässige First-Party-Daten.

Es ist an der Zeit, dass die Daten von Erstanbietern in den Vordergrund treten

Die Tatsache, dass man sich in der Vergangenheit zu sehr auf Cookies verlassen hat, bedeutet, dass einige Vermarkter keine gut definierten Strategien für die Erfassung von Erstanbieterdaten haben, um diese Daten optimal zu nutzen. Es ist an der Zeit, diese Strategien zu stärken.

Marketingtechnologie kann Marken dabei helfen, das Verhalten ihrer Kunden zuverlässig zu messen. Ein Analysesystem mit Attributionsfunktionen kann Vermarktern beispielsweise dabei helfen, die Online-Gewohnheiten ihrer Kunden zu überwachen und ihre Einkaufsprioritäten besser zu verstehen. Vom Surfen auf der Website bis hin zur Nutzung von Apps können Vermarkter feststellen, wie gut die Botschaften und Kanäle, die sie einsetzen, die Zielgruppen beeinflussen, und können dann ihre Taktik anpassen.

Eine weitere Möglichkeit für Marken, sich Einblicke in die Zielgruppe zu verschaffen, besteht darin, ihre Beziehungen zu Einzelhändlern zu stärken, die ebenfalls die Notwendigkeit der Erfassung von Erstanbieterdaten erkennen. Beide Seiten profitieren von der gemeinsamen Nutzung von Daten. Wenn Markenvermarkter sehen können, wer ihre Produkte kauft (z. B. ob es sich um einige wenige Kunden handelt, die große Mengen kaufen, oder um viele Kunden, die geringere Mengen kaufen) und welche anderen Produkte diese Käufer ebenfalls kaufen, dann ergibt sich ein solideres Bild der demografischen Zielgruppe. Diese Informationen ermöglichen es den Vermarktern, ihre Positionierung zu verfeinern, um eine größere Wirkung auf die Zielgruppen zu erzielen. Das Ergebnis ist, dass die Verbraucher ermutigt werden, bei dieser Marke einzukaufen und eine Affinität zu den Einzelhändlern aufzubauen, die diese Produkte führen.

Transparenz ist ein langer Weg

In today’s privacy-first data environment, it’s essential for marketers collecting consumer data to do so compliantly. For example, many consumers are opting to not share their data while interacting with a brand’s app, despite how it will benefit their shopping experience. That’s why marketers must make an effort to articulate the value of collecting consumers’ data. Transparency garners trust. When marketers don’t explain why they’re asking for user data, that’s when suspicions arise.

Um die zögerliche Haltung der Verbraucher - oder gar ihre Weigerung, Daten weiterzugeben - zu überwinden, können die Vermarkter klarere Fragen zur Einwilligung stellen, um den Nutzen des Informationsaustauschs zu verdeutlichen. Selbst wenn nur wenige Verbraucher einwilligen, sind die Vermarkter auf der sicheren Seite, solange sie über einen repräsentativen Pool von Informationen über ihre Zielgruppe verfügen. Dann können sie ihre Martch-Investitionen nutzen, um Prognosemodelle zu erstellen, die die plattformübergreifende Medienplanung und Anzeigenzuweisung auf der Grundlage der Ergebnisse steuern.

Die Marketingbranche steht an der Schwelle zu großen Veränderungen - zum Besseren. Das Ende der Cookies wird viele Marketer dazu zwingen, die Art und Weise, wie sie ihre Zielgruppen ansprechen und kennenlernen, zu überdenken, und sie gleichzeitig dazu zwingen, aufschlussreichere, skalierbare Taktiken zu entwickeln, als sie sie mit Cookies hatten. Auch wenn es noch einige Zeit dauert, bis Cookies überflüssig werden, ist es für Marketer jetzt an der Zeit, ihre First-Party-Quellen zu stärken, bevor die Wettbewerber Zeit haben, aufzuholen.

This article originally appeared on DMCNY.com.

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