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Wählerregistrierung ist der Schlüssel zur Gewinnung der hispanischen Wählerschaft

5 minute read | Stacie M. de Armas, SVP of Diverse Consumer Insights and Initiatives, Diversity, Equity & Inclusion Practice, Nielsen | October 2020

There is no doubt that 2020 will be the most important year of my life. Between the novel coronavirus, the U.S. Census, social justice and the presidential election, this year has made all of us, collectively, rethink what’s important for our families and in our communities. Perhaps for BIPOC (Black, Indigenous, people of color), 2020 has highlighted the importance of unity, empathy and community because, as diverse groups, we have been disproportionately affected by the pandemic, racism and divisive politics. 

As we head into the final stretch of a presidential election cycle where, for the first time, Hispanics will form the largest voting bloc after the non-Hispanic White population, the question on everyone’s minds is whether the uncertainty of the times will drive more Latinos to the polls.

Die Antwort auf diese Frage liegt darin, wie viele Hispanoamerikaner als Wähler registriert sind. Hier ist der Grund dafür: 

We often hear that Latinos have low voter turnout, with just 40% of eligible 18+ Latino voters casting ballots. Technically, this statement is true, but it isn’t the whole story. In fact, 72% of registered Hispanic voters vote

Bei Nielsen verbringen wir viel Zeit damit, die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Trends der Hispanoamerikaner zu untersuchen. Alle Untersuchungen zeigen, dass Hispanics ihr Wahlrecht schätzen, was sich auch in der Zahl der registrierten Wähler widerspiegelt. Das Problem besteht darin, dass nicht genügend wahlberechtigte Latinos in das Wählerverzeichnis eingetragen sind. Tatsächlich war 2018 nur etwa die Hälfte von uns registriert - damit liegt unsere Gemeinschaft hinter der weißen und schwarzen Bevölkerung.

There are a few key reasons for this. One stems from the makeup of the Hispanic demographic. The U.S. Hispanic population is disproportionately young, with nearly one-third of the population under the age of 18. The second reason is that a smaller percentage of Latinos over the age of 18 are registered, as compared to other groups. This is why registration activities among Latino communities are so important. Our greatest challenge isn’t that we don’t vote, because when we are registered, we do indeed vote at rates similar to other demographic groups. Our community’s greatest challenge is to increase registration among eligible Latino voters. As registration numbers increase, so will voting. These numbers move in lockstep. 

Es gibt mehrere Gründe, warum Latinos seltener registriert werden. Erstens gibt es einige Barrieren, die die Registrierung behindern. In einigen Staaten ist die Registrierung kompliziert und verwirrend, was zu einer geringeren Zahl von Registrierungen führt. Viele wahlberechtigte Latinos haben Bedenken hinsichtlich des Schutzes ihrer Privatsphäre, da sie sich fragen, ob sie Familienangehörige oder Freunde, die keine Papiere besitzen oder sich gerade um Papiere bemühen, enttarnen könnten. Junge Latino-Familien, die in Staaten leben, in denen die Registrierung persönlich erfolgen muss, können sich unter Umständen nicht freinehmen, um eine Registrierungsstelle aufzusuchen. Diese Familien haben vielleicht auch Probleme mit der Kinderbetreuung oder der Pflege älterer Menschen, die sie daran hindern, das Haus zu verlassen und sich unnötigerweise dem Virus auszusetzen. Vielleicht sind Latinos auch deshalb zu wenig registriert, weil viele das Gefühl haben, dass die Kandidaten nicht direkt mit uns über Themen sprechen, die für unsere Familien und unsere Gemeinschaften wichtig sind.  

Die Hispanoamerikaner, die fast 20 % der US-Bevölkerung ausmachen, reagieren auf eine aufstrebende Erzählung. Wir glauben an den amerikanischen Traum, weil wir ihn leben. Die Zahl der Latinos steigt in allen sozioökonomischen Indikatoren rapide an: Einkommen, Bildung, Wohneigentum, Unternehmertum und bürgerschaftliches Engagement. Wir sind optimistisch, was unsere Zukunft in Amerika angeht.

Doch häufig fühlen sich Latinos in der amerikanischen Geschichte ausgeschlossen. Dafür gibt es viele Beispiele: Freunde, denen gesagt wird, sie sollen aufhören, Spanisch zu sprechen und "zurück in dein Land gehen"; nicht genug lateinamerikanische Gesichter in den Medien, und wenn, dann sind es oft abwertende Stereotypen von Hispanoamerikanern; und natürlich die aufgeladene politische Rhetorik, die Einwanderer und unsere Heimatländer angreift. 

Politiker, die wirklich alle ihre Wähler vertreten wollen, müssen diesem negativen Bild entgegentreten, indem sie die Latinos bewusst einbeziehen und persönlich auf sie zugehen. Wir wollen, dass mehr hispanische Kandidaten für alle Ebenen gewählter Ämter kandidieren und Basiskampagnen durchführen, indem sie mit den Wählern in unseren Vierteln sprechen. 

Wir wollen, dass die Kandidaten zeigen, dass sie die Werte respektieren, die Hispanics wichtig sind, wie Familie, Tradition und Kultur, und dass sie die Themen ansprechen werden, die uns am meisten am Herzen liegen, wie Arbeitsplätze, Gesundheitsversorgung und Bildung.

Da die Fristen für die Wählerregistrierung in einigen Bundesstaaten Anfang Oktober ablaufen, ist jetzt ein entscheidender Zeitpunkt für spanische Wahlberechtigte, sich registrieren zu lassen, denn die Daten zeigen, dass Latinos, wenn sie einmal registriert sind, mit weitaus größerer Wahrscheinlichkeit wählen gehen. Genauso wichtig ist es, die lateinamerikanische Jugend zu gewinnen. Ungefähr alle 30 Sekunden wird ein Latino 18 Jahre alt und damit wahlberechtigt. Angesichts der Jugendlichkeit der hispanischen Bevölkerung stellen diese jungen Erwachsenen ein riesiges potenzielles Wählerpotenzial dar. Ich persönlich erinnere alle meine Familienmitglieder und Freunde daran, sich registrieren zu lassen und zu wählen.  

Bei den Zwischenwahlen 2018 haben die Latinos eine Rekordbeteiligung erreicht. Ich weiß, dass wir diesen November einen neuen Rekord aufstellen können, und bei jeder weiteren Wahl. Latinos sind die politische Zukunft dieses Landes, aber es liegt an uns, dies zu verwirklichen: Wir müssen uns registrieren lassen, um zu wählen - und es dann auch tun. 

This article originally appeared on HipLatina.

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